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<title>Mut</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mut</span></h1>
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<p><b>Mut</b>, auch <b>Wagemut</b> oder <b>Beherztheit</b>, bedeutet, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu <a href="Wagnis_(Begriff)" title="Wagnis (Begriff)">wagen</a>, das heißt, sich beispielsweise in eine gefahrenhaltige, mit Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben.<sup id="cite_ref-Wahrig-2500_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wahrig-2500-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese kann eine aktivierende Herausforderung darstellen wie der Sprung von einem Fünfmeterturm ins Wasser oder die Bereitschaft zu einer schwierigen Prüfung (individueller Hintergrund). Sie kann aber auch in der Verweigerung einer unzumutbaren oder schändlichen Tat bestehen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Das Wort <i>Mut</i> stammt aus indogermanisch <i>mo-</i> = „sich mühen“, „starken Willens sein“, „heftig nach etwas streben“ &gt; germanisch <i>moda-</i>, <i>mōþa-</i>, <i>mōþaz</i>, <i>mōda-</i>, <i>mōdaz</i> = „Sinn“, „Mut“, „Zorn“ &gt; <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">althochdeutsch</a> <i>muot</i> = „Sinn“, „Seele“, „Geist“, „Gemüt“, „Kraft des Denkens, Empfindens, Wollens“.<sup id="cite_ref-Wahrig-2500_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Wahrig-2500-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Im Hochmittelalter (12./13. Jahrhundert) wird der Mut in der <a href="Epische_Dichtung" class="mw-redirect" title="Epische Dichtung">epischen Dichtung</a> und im <a href="Minnesang" title="Minnesang">Minnesang</a> als <i><a href="H%C3%B4her_muot" title="Hôher muot">hôher muot</a></i> in der Bedeutung von „Hochherzigkeit“ und „Edelmut“ zur <a href="Tugend" title="Tugend">Tugend</a>, die den „edlen Ritter“ kennzeichnet, wie ihn etwa <a href="Hartmann_von_Aue" title="Hartmann von Aue">Hartmann von Aue</a> in seinen Epen <i><a href="Erec" title="Erec">Erec</a></i> (ca. 1190–1192) und <i><a href="Iwein" title="Iwein">Iwein</a></i> (ca. 1200) oder <a href="Wolfram_von_Eschenbach" title="Wolfram von Eschenbach">Wolfram von Eschenbach</a> in seinem <i><a href="Parzival" title="Parzival">Parzival</a></i> (1200–1210) als Idealbild des Rittertums dargestellt hat. Nach dem Literaturwissenschaftler <a href="Benno_von_Wiese" title="Benno von Wiese">Benno von Wiese</a><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verherrlichen auch die Minnedichter den <i>hôhen muot</i> als ethische Grundlage und typische Charaktereigenschaft des „edlen Ritters ohne Furcht und Tadel“, der sein Leben uneigennützig dem Kampf gegen Unrecht aller Art und dem Schutz von Hilfsbedürftigen widmet.
</p><p>Das Abgleiten des Rittertums in das <a href="Raubritter" title="Raubritter">Raubrittertum</a> spiegelt sich auch in der Veränderung der Sprachgebung und einem Bedeutungswandel der Begriffe: War die hochmittelalterliche Ethik und der <i>hôhe muot</i> von der <i><a href="M%C3%A2ze" title="Mâze">mâze</a></i> (dem Maßhalten) bestimmt, so griffen im 14.&nbsp;Jahrhundert das Maß übersteigende Eitelkeit, Rauflust und Besitzgier um sich. Der <i>hôhe muot</i> wurde zum <i><a href="Hochmut" title="Hochmut">Hochmut</a></i>, <i>Hochgemuotheit</i> nahm die Bedeutung „<a href="Arroganz" class="mw-redirect" title="Arroganz">Arroganz</a>“ an. Es entstanden in der Neuzeit Sprichwörter wie „Hochmut und Stolz wachsen auf einem Holz“.
</p><p>Die weitere Sprachentwicklung schuf im Neuhochdeutschen ein umfangreiches Wortfeld, das entweder mehr die Stimmungslage eines Menschen in den Blick nehmen und differenziert wiedergeben konnte (<a href="Gro%C3%9Fmut" title="Großmut">Großmut</a>, <a href="Sanftmut" title="Sanftmut">Sanftmut</a>, Langmut, Hochmut, <a href="Schwermut" class="mw-redirect" title="Schwermut">Schwermut</a> etc.) oder seine Willenskräfte ansprach (<a href="Wagnis_(Begriff)" title="Wagnis (Begriff)">Wagemut</a>, <a href="Freimut" title="Freimut">Freimut</a>, <a href="Wankelmut" title="Wankelmut">Wankelmut</a>, <a href="%C3%9Cbermut" title="Übermut">Übermut</a>, Kampfesmut etc.). In entsprechenden Wortzusammensetzungen konnten die Begriffe in Abhängigkeit von der mittelalterlichen <i>mâze</i> eine positive, aber auch negative Bedeutung annehmen. Der abgeleitete Begriff <i><a href="Gem%C3%BCt" title="Gemüt">Gemüt</a></i> (vgl. <a href="Thymos" title="Thymos">Thymos</a>) ermöglichte es auch, eine bestimmte (gesellschaftliche oder partnerschaftliche) Atmosphäre zu beschreiben (<a href="Gem%C3%BCtlich" class="mw-redirect" title="Gemütlich">gemütlich</a>, gemütvoll) oder eine Persönlichkeitsausstrahlung wiederzugeben (<a href="Anmut" title="Anmut">Anmut</a>).
</p><p>Der heutige Grundbegriff <i>Mut</i> wird, entsprechend der Tugenddefinition von Aristoteles in seinem Werk <i>Nikomachische Ethik</i>, als wertungsfreie formale Tugend der Mitte gesehen, die zwischen den Zerrformen Übermut und Mutlosigkeit angesiedelt ist. Diese kann eine aktiv gestaltende oder aktiv verweigernde Handlungsrichtung einnehmen und neben dem militärischen auch im zivilen Bereich zum Tragen kommen (<a href="Zivilcourage" title="Zivilcourage">Zivilcourage</a>).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mut_als_Handlung_und_Handlungsverweigerung">Mut als Handlung und Handlungsverweigerung</h2></div>
<p>Mut ist eine Charaktereigenschaft, die dazu befähigt, sich gegen Widerstand und Gefahren für eine als richtig und notwendig erkannte Sache einzusetzen. Dabei können zwei gegensätzliche Zielrichtungen verfolgt werden: Mut erfordert die Entschlusskraft, nach sorgfältigem Abwägen etwas Unangenehmes oder Gefahrvolles zu tun oder zu verweigern. Beides kann mit Nachteilen für die eigene Person verbunden sein und Opfer erfordern. Im Falle der <i>Entscheidung zu aktivem Handeln</i> kämpft der Mutige für die Durchsetzung eines Rechts, für das Meistern einer gefährlichen Situation oder für die Realisierung eines Wertes gegen Widerstände und Bedrohungen. Im Falle der <i>Handlungsverweigerung</i> besteht der Mut darin, einem als Unrecht (z.&nbsp;B. Aufforderung zum Kaufhausdiebstahl), als wertlos (z.&nbsp;B. destruktive Mutprobe) oder als gesundheitliche Zumutung (z.&nbsp;B. <a href="Gruppenzwang" title="Gruppenzwang">Gruppenzwang</a> zum Rauchen oder Drogenkonsum) erkannten Tun zu widerstehen. Beiden Ausdrucksformen von Mut kommt der gleiche Rang zu. Beide erfordern Wertbewusstsein, eigenständiges Denken, charakterliche Stärke und Durchsetzungsvermögen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mut_und_Angst">Mut und Angst</h2></div>

<p>Mut und Angst werden bisweilen in einem Widerspruchsverhältnis gesehen. Der Mutige scheint angstfrei zu sein oder zumindest weniger von Angstgefühlen belastet. Diese Vorstellung entspricht nicht der psychischen Wirklichkeit: Angst und Furcht sind keine mit dem Mut unvereinbaren Gemütsverfassungen, sondern im Gegenteil Komponenten im Spannungsgefüge <a href="Wagnis_(P%C3%A4dagogik)" title="Wagnis (Pädagogik)">verantwortbaren Wagemuts</a>. Sie kontrastieren miteinander, schließen sich aber nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen einander:<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Warwitz kommt dem Mut die Funktion des Antriebsfaktors, der Angst die Funktion des Bremsfaktors zu. In der wagnishaltigen Situation müssen beide wie bei der vernünftigen Autofahrt zu einem ausgewogenen Zusammenspiel finden. Um die Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, kann Mut auch in der Überwindung unbegründeter oder überhöhter Ängste bestehen. Andererseits hat Angst die Aufgabe, vor einem nicht verantwortbaren Tun zu warnen. Der Mutige beweist Handlungsfähigkeit zwischen den Extremen „<a href="Tollk%C3%BChnheit" title="Tollkühnheit">Tollkühnheit</a>“ und „<a href="Angst" title="Angst">Angstlähmung</a>“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mut_und_Tapferkeit">Mut und Tapferkeit</h2></div>

<p>Während <i>Mut</i> (lateinisch <i>audacia</i>) durch das Charaktermerkmal Wagnisbereitschaft bestimmt wird, kennzeichnet sich die <a href="Kardinaltugend" title="Kardinaltugend">Kardinaltugend</a> <i><a href="Tapferkeit" title="Tapferkeit">Tapferkeit</a></i> (lateinisch <i>fortitudo</i>) nach <a href="Josef_Pieper" title="Josef Pieper">Josef Pieper</a> als Durchhaltevermögen, als Standhaftigkeit in schwierigen Situationen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mut stellt nach Warwitz eine <i>Initiativkraft</i>, Tapferkeit eine <i>Dulderkraft</i> dar. Beide etablieren sich nicht in einer (Wunsch-)Vorstellung von sich selbst oder anderen, sondern müssen sich in einer realen Situation im konkreten Einsatz gegen Widerstände oder Gefahren beweisen:<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Mut</i> (=&nbsp;Wagemut) beweist der <a href="Extremsportler" title="Extremsportler">Extremsportler</a>, <a href="Grenzg%C3%A4nger_(Psychologie)" title="Grenzgänger (Psychologie)">Grenzgänger</a>, <a href="Kampf" title="Kampf">Kämpfer</a>, <a href="Soldat" title="Soldat">Soldat</a>, wenn er bereit ist, sich in eine gefährliche Situation hineinzubegeben. <i>Tapferkeit</i> beweist er, wenn er bereit ist, die Situation trotz Fehlschlägen, Verletzung, Niederlagen mit Leidensbereitschaft und Siegeswillen bis zum erhofften Erfolg auch durchzustehen. Während im Altgriechischen, etwa bei Aristoteles,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> noch eine speziell den Mann auszeichnende Tugend undifferenziert unter dem Begriff ἀνδρεία / <i>andreia</i> (wörtlich „Mannhaftigkeit“) gefasst wird, findet sich im Altlateinischen neben der gleichsinnigen Bezeichnung <i>virtus</i> (wörtlich „Mannhaftigkeit“, „Mannestugend“) bereits auch eine begriffliche Trennung zwischen <i>audacia</i> (=&nbsp;„Mut“, „Kühnheit“) und <i>fortitudo</i> (=&nbsp;„Tapferkeit“), zwei unterscheidbaren Eigenschaften, wie sie sich in der differenzierteren deutschen Sprachgebung in den Begriffen <i>Mut</i> und <i>Tapferkeit</i> widerspiegeln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mut_als_Emanzipation">Mut als Emanzipation</h2></div>
<p>In seinen <i><a href="Epistel" title="Epistel">Episteln</a></i> verwendet der römische Dichter <a href="Horaz" title="Horaz">Horaz</a> die Redewendung <i><a href="Sapere_aude" title="Sapere aude">sapere aude</a></i> (wörtlich übersetzt: „Wage es, weise zu sein!“).<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der deutsche Philosoph <a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a> greift sie 1784 auf und übersetzt sie in der Formulierung „Habe den Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, um den Leitgedanken der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> allgemeinverständlich zu erläutern: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“ Kant sieht die Ursachen für diese selbst verschuldete Unmündigkeit in „Feigheit und Faulheit“ sowie in einem „Mangel an Entschlusskraft und Mut, sich aus der Bevormundung durch andere zu befreien“. Es ist nach Kant zudem für viele Menschen bequemer, andere für sich denken und handeln zu lassen und sich damit auch der Verantwortung für ein eventuelles Scheitern zu entziehen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mut_als_Zivilcourage">Mut als Zivilcourage</h2></div>
<p>Im Gegensatz zum militärischen Mut in Kriegssituationen kennzeichnet die sogenannte <a href="Zivilcourage" title="Zivilcourage">Zivilcourage</a> eine Persönlichkeit, die bereit ist, sich in ihrem alltäglichen bürgerlichen Umfeld für die Durchsetzung von Gerechtigkeit und sozialen Normen einzusetzen, auch wenn dies unangenehm oder sogar für die eigene Unversehrtheit problematisch sein könnte.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es handelt sich um ein <a href="Sozialethik" title="Sozialethik">sozialethisches</a> Verhalten aufgrund von Wertüberzeugungen, das am eindrucksvollsten sichtbar wird, wenn die Integrität einer anderen Person, die Menschenwürde oder Menschenrechte bedroht werden und ein entsprechender Eingriff durch einen mutigen Mitmenschen notwendig wird.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mut_als_Lernziel">Mut als Lernziel</h2></div>
<p>Die Eigenschaft Mut und ihre Umsetzung in mutiges Verhalten sind individuell unterschiedlich angelegt und nicht für alle Lebensfelder und Situationen gleichermaßen abrufbar. Beide aber sind erlernbar und als Merkmal einer ausgereiften Persönlichkeit wie für ein selbstbestimmtes Leben erforderlich. Vor allem dynamische Kinder und Jugendliche tendieren von sich aus dazu, ihr diesbezüglich bereits vorhandenes Potenzial in <a href="Mutprobe" title="Mutprobe">Mutproben</a> zu testen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Sinnvolle Mutproben sind nach den Erkenntnissen der <a href="Entwicklungspsychologie" title="Entwicklungspsychologie">Entwicklungspsychologie</a> keine kindischen Spielereien und unnütze Gefährdungen. Sie tragen vielmehr wesentlich zur Formung der Persönlichkeit, zur stringenten Verfolgung eigener Lebensziele auch gegen Widerstände und zu einem selbstbewussten Auftreten in Bedrohungslagen und Konfliktsituationen in Öffentlichkeit und Beruf bei.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Heutige_Bedeutung_und_Umfeld">Heutige Bedeutung und Umfeld</h2></div>
<p>Mut in einer Situation zu zeigen, muss sich nicht zwingend auf etwas tatsächlich <a href="Gefahr" title="Gefahr">Gefährliches</a> beziehen. Wer vor Situationen, die <a href="Objektivit%C3%A4t" title="Objektivität">objektiv</a> nicht gefährlich sind, <a href="Angst" title="Angst">Angst</a> hat –&nbsp;etwa aufgrund einer <a href="Phobische_St%C3%B6rung" class="mw-redirect" title="Phobische Störung">Phobie</a>&nbsp;–, verhält sich insofern mutig, als er sich ihnen trotz seiner Phobie stellt. Vor einer gefährlichen Situation <i>keine</i> Angst zu haben, wird ebenfalls gelegentlich als Mut bezeichnet, obwohl dies auch ein Zeichen von <a href="Erfahrung" title="Erfahrung">Erfahrung</a> (Sicherheit, die Situation bewältigen zu können) oder auch von <a href="Naivit%C3%A4t" title="Naivität">Naivität</a> (das Gefahrenpotenzial wird gar nicht erkannt) sein kann.
</p><p>Ähnliches wie „Mut“ umschreiben die Wörter <i><a href="K%C3%BChnheit" title="Kühnheit">Kühnheit</a></i>, <i><a href="Bravour" title="Bravour">Bravour</a></i> (besonders für <a href="Soldat" title="Soldat">soldatischen</a> Mut) und <a href="Zivilcourage" title="Zivilcourage">Zivilcourage</a> sowie <a href="Umgangssprache" title="Umgangssprache">umgangssprachlich</a> <i>Traute</i> (<a href="Berlinerisch" class="mw-redirect" title="Berlinerisch">berlinerisch</a>) und <b>Schneid</b> (<a href="Bairisch-%C3%B6sterreichisch" class="mw-redirect" title="Bairisch-österreichisch">bairisch-österreichisch</a>). <i><a href="Tapferkeit" title="Tapferkeit">Tapferkeit</a></i> betont im Unterschied zum Mut eher die <a href="Pers%C3%B6nlichkeit" title="Persönlichkeit">Charakterstärke</a>, unter widrigen Umständen auszuharren.<br> Verschiedene (Zerr-)Formen von Mut sind negativ konnotiert <i>(Übermut</i>, <i>Hochmut</i>, <i><a href="Leichtsinn" class="mw-redirect" title="Leichtsinn">Leichtsinn</a>)</i>. Dies gilt vor allem, wenn der Mut einer <a href="W%C3%BCrde" title="Würde">unwürdigen</a> Sache dient bzw. sich in destruktivem Verhalten äußert.
</p><p>Gegenbegriffe zum Mut sind <i>Zaghaftigkeit</i> oder – <a href="Moral" title="Moral">moralisch</a> noch abwertender – <i><a href="Feigheit" title="Feigheit">Feigheit</a></i>, <a href="Innerer_Schweinehund" title="Innerer Schweinehund">innerer Schweinehund</a> (<a href="Vulgo" title="Vulgo">vulgo</a>). Wird aber der Mut verurteilt <i>(<a href="Dreistheit" title="Dreistheit">Dreistheit</a></i>, <i><a href="K%C3%BChnheit" title="Kühnheit">Tollkühnheit</a></i>, <i><a href="Mutwille" title="Mutwille">Mutwillen</a>)</i>, so wird sein Gegenteil gern als <i><a href="Besonnenheit" title="Besonnenheit">Besonnenheit</a></i> gelobt. (<i>Kein</i> Gegenbegriff ist <a href="Unmut" class="mw-redirect" title="Unmut">Unmut</a>, was „Ungehaltenheit“ bedeutet.)
Diente ursprünglich Mut dem Erreichen eines Zieles (etwa dem <a href="Survival" title="Survival">Überleben</a> oder einem <a href="Sozialer_Status" title="Sozialer Status">höheren Ansehen</a>), so ist in einer relativ <a href="Bedrohung" title="Bedrohung">bedrohungsfreien</a> <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaft</a> das Eingehen eines <a href="Risiko" title="Risiko">Risikos</a> und das bloße Zurschaustellen von Mut oft ein Akt der <a href="Identit%C3%A4tsfindung" class="mw-redirect" title="Identitätsfindung">Identitätsfindung</a>, der Abgrenzung vom Normalbürger oder der Erhöhung des <a href="Sex-Appeal" class="mw-redirect" title="Sex-Appeal">Sex-Appeals</a>.
</p><p>Nach Ansicht des Schweizer Fachpsychologen für Psychotherapie Andreas Dick besteht Mut aus folgenden Komponenten:<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li>eine Gefahr, ein Risiko oder eine Widerwärtigkeit auf sich nehmen bzw. eine Sicherheit oder Annehmlichkeit opfern, was möglicherweise den Tod, körperliche Verletzung, soziale Ächtung oder emotionale Entbehrungen zur Folge haben kann;</li>
<li>eine mit <a href="Klugheit" title="Klugheit">Klugheit</a> und Besonnenheit gewonnene Erkenntnis darüber, was in einem bestimmten Moment richtig und was falsch ist;</li>
<li>Hoffnung und Zuversicht auf einen glücklichen, sinnvollen Ausgang;</li>
<li>ein freier Willensentschluss;</li>
<li>ein Motiv, das auf der Liebe beruht.</li></ol>
<p>Als Grundformen des Mutes lassen sich dabei unterscheiden:
</p>
<ul><li>physischer Mut, dessen Gefahr in einer möglichen Schädigung von Leib und Leben besteht;</li>
<li>moralischer oder sozialer Mut, dessen Gefahr in einer möglichen sozialen Ausgrenzung besteht;</li>
<li>psychologischer oder existenzieller Mut, dessen Gefahr in einer möglichen Destabilisierung der Persönlichkeit besteht.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ermutigung">Ermutigung</h2></div>
<p>Unter <b>Ermutigung</b> ist <i>Mut machen</i> durch andere zu verstehen (durch Zureden, <a href="Gestik" title="Gestik">Gesten</a>, <a href="Mimik" title="Mimik">Mimik</a>), aber auch <i>Mut durch eigenes Verhalten bekommen</i>, wenn man den Erfolg erkennt, nachdem man etwas gewagt hat. Letzteres wäre eine Selbstbestätigung (Selbstverstärkung; siehe <a href="Lernen" title="Lernen">Lernen</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Formen">Formen</h3></div>
<p>Ermutigungen werden in vielfältiger Form erteilt. Bei den Gesten ist die verbreitetste das sogenannte <i>Schulterklopfen</i>. Bei Sportlern sind Zurufe oder Applaus Möglichkeiten, die Energien freizusetzen, um den Wettkampf zu bestehen. Bei <a href="Verzweiflung" title="Verzweiflung">verzweifelnden</a> Menschen, die den Mut verloren haben, ein Unglück zu schultern, ist eine Ermutigung in Form von Zu- oder Ansprache angebracht, jedoch kein Allheilmittel. Hier ist die <a href="Telefonseelsorge" title="Telefonseelsorge">Telefonseelsorge</a> einzuordnen.
</p><p>In der <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">Pädagogik</a> ist die Ermutigung eine bedeutende Maßnahme, um Kinder aufzufordern, bestimmte Erfahrungen zu machen, damit weitere <a href="Lernprozess" class="mw-redirect" title="Lernprozess">Lernprozesse</a> in Gang gesetzt werden und um die <a href="Lernmotivation" title="Lernmotivation">Lernmotivation</a> zu stärken (siehe dazu R.&nbsp;und A. Tausch: <i>Erziehungspsychologie</i>). Ermutigung ist eine grundlegende, die gesamte Persönlichkeit betreffende Maßnahme.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_und_aktuelle_Beispiele">Historische und aktuelle Beispiele</h3></div>
<p>Eine der bekanntesten Ermutigungsreden von Soldaten vor einer Schlacht stammt aus der Feder von <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">William Shakespeare</a> in seinem Stück <i><a href="Heinrich_V._(England)" title="Heinrich V. (England)">Henry V</a></i>, die als <a href="St.-Crispins-Tag-Rede" title="St.-Crispins-Tag-Rede">St.-Crispins-Tag-Rede</a> vor der <a href="Schlacht_von_Azincourt" title="Schlacht von Azincourt">Schlacht von Azincourt</a> (25.&nbsp;Oktober 1415) bekannt ist. Aber auch andere Ermutigungsreden vor einem Kampf sind legendär, wie z.&nbsp;B. die Ansprache Napoleons vor der <a href="Schlacht_bei_den_Pyramiden" title="Schlacht bei den Pyramiden">Schlacht bei den Pyramiden</a> 1798.
</p><p>Die Aufforderung <i>sapere aude</i> wird in der <i>Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?</i> von Kant zum Wahlspruch der Epoche: „Habe den Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Aufklärung im Sinne Immanuel Kants ist Ermutigung zu selbstständigem Denken in Überwindung von <a href="Faulheit" title="Faulheit">Faulheit</a> und <a href="Feigheit" title="Feigheit">Feigheit</a>.
</p><p>Bekannt ist auch das Lied <i><a href="Ermutigung_(Biermann)" title="Ermutigung (Biermann)">Ermutigung</a></i> von <a href="Wolf_Biermann" title="Wolf Biermann">Wolf Biermann</a>, das 1974 erstmals veröffentlicht wurde und in dem er, nachdem er in die <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> nach seiner Ausweisung nicht mehr einreisen durfte, Verse dichtete, die seinen Freunden dort Mut machen sollten. Die Verse wurden auch teilweise von der westdeutschen <a href="Anti-Atomkraft-Bewegung" title="Anti-Atomkraft-Bewegung">Anti-Atomkraft-Bewegung</a> dazu benutzt, die <a href="Kampfmoral" title="Kampfmoral">Moral</a> der Anhänger zu stärken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sprichwörter"><span id="Sprichw.C3.B6rter"></span>Sprichwörter</h2></div>
<p>Im 19. Jahrhundert hat <a href="Karl_Friedrich_Wilhelm_Wander" title="Karl Friedrich Wilhelm Wander">Karl Friedrich Wilhelm Wander</a> in seinem fünfbändigen Werk <i>Deutsches Sprichwörter-Lexikon</i> (<a href="Wanders_Deutsches_Sprichw%C3%B6rter-Lexikon" title="Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon">Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon</a>) unter dem Stichwort <i>Muth</i> (und weiteren damit zusammengesetzten Wörtern) knapp zweihundert deutsche Sprichwörter gesammelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Deutscher_Alpenverein" title="Deutscher Alpenverein">Deutscher Alpenverein</a> (DAV) (Hrsg.): <i>Risiko – Gefahren oder Chance?</i> Tagungsband der Evangelischen Akademie Bad Boll. München 2004.</li>
<li>Ulrich Kühne (Hrsg.): <i>Mutige Menschen. Frauen und Männer mit Zivilcourage</i>. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2006, ISBN 3-938045-13-2.</li>
<li>Gerd Meyer: <i>Mut und Zivilcourage. Grundlagen und gesellschaftliche Praxis</i>. Verlag Barbara Budrich, Opladen/Berlin/Toronto 2014, ISBN 978-3-8474-0172-8.</li>
<li>Maria Limbourg: <i>Mutproben im Kindes- und Jugendalter</i>. In: <i>Sache-Wort-Zahl</i> 107 (2010), S.&nbsp;35–42.</li>
<li>Gerd Meyer: <i>Lebendige Demokratie. Zivilcourage und Mut im Alltag. Forschungsergebnisse und Praxisperspektiven</i>. 2. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2007, ISBN 3-8329-0444-1.</li>
<li>Gerd Meyer, Ulrich Dovermann, Siegfried Frech, Günther Gugel (Hrsg.): <i>Zivilcourage lernen. Analysen – Modelle – Arbeitshilfen.</i> 2. Auflage. Bundeszentrale für politische Bildung / Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 2007, ISBN 3-89331-537-3.</li>
<li><a href="Reinhard_Tausch" title="Reinhard Tausch">Reinhard Tausch</a>, <a href="Anne-Marie_Tausch" title="Anne-Marie Tausch">Anne-Marie Tausch</a>: <i>Erziehungspsychologie</i>. 11. Auflage, Verlag Hogrefe. Göttingen/Toronto/Zürich 1998, ISBN 3-8017-1000-9.</li>
<li><a href="Siegbert_A._Warwitz" title="Siegbert A. Warwitz">Siegbert A. Warwitz</a>: <i>Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen</i>. 3. Auflage. Verlag Schneider. Baltmannsweiler 2021, ISBN 978-3-8340-1620-1.</li>
<li>Siegbert A. Warwitz: <i>Brauchen Kinder Risiken und Wagnisse?</i> In: <i>Grundschule</i> 11 (2002), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220533-3431%22&amp;key=cql">0533-3431</a></span></span>, S.&nbsp;54–55.</li>
<li>Siegbert A. Warwitz: <i>Wachsen im Wagnis. Vom Beitrag zur eigenen Entwicklung.</i> In: <i>Sache-Wort-Zahl</i> 93 (2008), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220949-6785%22&amp;key=cql">0949-6785</a></span></span>, S.&nbsp;25–37.</li>
<li>Siegbert A. Warwitz: <i>Vom Sinn des Wagens. Warum Menschen sich gefährlichen Herausforderungen stellen</i>. In: DAV (Hrsg.): <i>Berg 2006</i>, München/Innsbruck/Bozen 2005, ISBN 3-937530-10-X, S.&nbsp;96–111.</li>
<li>Siegbert A. Warwitz: <i>Mutig sein</i>, Basisartikel. In: <i>Sache-Wort-Zahl</i> 107 (2010), S.&nbsp;4–10.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Feigheit" title="Feigheit">Feigheit</a></li>
<li><a href="Mutprobe" title="Mutprobe">Mutprobe</a></li>
<li><a href="Tapferkeit" title="Tapferkeit">Tapferkeit</a></li>
<li><a href="%C3%9Cbermut" title="Übermut">Übermut</a></li>
<li><a href="Wagniserziehung" title="Wagniserziehung">Wagniserziehung</a></li>
<li><a href="Wagnis_(P%C3%A4dagogik)" title="Wagnis (Pädagogik)">Wagnis (Pädagogik)</a></li>
<li><a href="Zivilcourage" title="Zivilcourage">Zivilcourage</a></li>
<li><a href="Der_Rat_der_Ratten" title="Der Rat der Ratten">Der Rat der Ratten</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Mut" class="extiw external" title="wikt:Mut">Wiktionary: Mut</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Zivilcourage" class="extiw external" title="wikt:Zivilcourage">Wiktionary: Zivilcourage</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Mut" class="extiw external" title="q:Mut">Wikiquote: Mut</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li>Gunhild Simon: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080327081306/http://www.magazin.institut1.de/669_Etymologie_etymologische_Anmerkungen.html"><i>Mut und Gemüt</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. März 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Magazin Deutsch, Etymologie</i>, 3. September 2007</li>
<li>1784: <a href="Beantwortung_der_Frage%3A_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung" class="mw-redirect" title="Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung">Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung</a> – frei zugänglich bei <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digbib.org/Immanuel_Kant_1724/Was_ist_Aufklaerung_.pdf">DigBib.Org</a>, <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Beantwortung_der_Frage:_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung" class="extiw external" title="s:Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung">Wikisource</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://cs-cz.facebook.com/sterntv/videos/wir-machen-den-test-wie-mutig-sind-die-deutschen-stern-tv-2016/4240696629320265/"><i>Wie mutig sind die Deutschen&nbsp;?</i></a> – Psycho-Experimente von <a href="Stern_TV" title="Stern TV">stern TV</a> 2016 (abgerufen am 15. Oktober 2021)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Wahrig-2500-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Wahrig-2500_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Wahrig-2500_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Gerhard Wahrig: <i>Deutsches Wörterbuch.</i> Gütersloh 1970, Spalte 2500.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Benno von Wiese (Hrsg.): <i>Dichter des Minnesangs.</i> In: Ders.: <i>Die Deutsche Lyrik.</i> Düsseldorf 1956, S.&nbsp;27.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen.</i> 3. Auflage. Schneider, Baltmannsweiler 2021, ISBN 978-3-8340-1620-1, S.&nbsp;40–48.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Vom Sinn des Wagens. Warum Menschen sich gefährlichen Herausforderungen stellen</i>. In: DAV (Hrsg.): <i>Berg 2006</i>. München/Innsbruck/Bozen 2005, S.&nbsp;96–111.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Die Kontrasttugenden Angst und Mut</i>. In: Ders.: <i>Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen</i>. 3. Auflage. Baltmannsweiler 2021, ISBN 978-3-8340-1620-1, S.&nbsp;27.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Deutscher Alpenverein (DAV) (Hrsg.): <i>Risiko – Gefahren oder Chance?</i> Tagungsband der Evangelischen Akademie Bad Boll, München 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Mutig sein</i>. Basisartikel. In: <i>Sache-Wort-Zahl</i> 107(2010), S.&nbsp;4–10.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Josef_Pieper" title="Josef Pieper">Josef Pieper</a>: <i>Vom Sinn der Tapferkeit</i>. Hegner, Leipzig 1934 (6. Auflage 1954).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Widerstände weichen dem Willen</i>. In: Ders.: <i>Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen.</i> 3. Auflage. Baltmannsweiler 2021, S.&nbsp;42–44.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Aristoteles: <cite style="font-style:italic">Nikomachische Ethik</cite>. Hrsg.: Ursula Wolf. 5. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2015, ISBN 978-3-499-55651-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>86</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mut&amp;rft.au=Aristoteles&amp;rft.btitle=Nikomachische+Ethik&amp;rft.date=2015&amp;rft.edition=5&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783499556517&amp;rft.pages=86&amp;rft.place=Reinbek&amp;rft.pub=Rowohlt" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Horaz" title="Horaz">Horaz</a>: <i>Epistulae.</i> 1,2.40.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a>: <i><a href="Beantwortung_der_Frage%3A_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung%3F" title="Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?">Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?</a></i></span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrich Kühne (Hrsg.): <i>Mutige Menschen. Frauen und Männer mit Zivilcourage</i>. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2006.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Meyer: <i>Lebendige Demokratie. Zivilcourage und Mut im Alltag. Forschungsergebnisse und Praxisperspektiven</i>. 2. Auflage. Baden-Baden 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Maria Limbourg: <i>Mutproben im Kindes- und Jugendalter</i>. In: <i>Sache-Wort-Zahl</i> 107 (2010), S.&nbsp;35–42.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Brauchen Kinder Risiken und Wagnisse?</i> In: <i>Grundschule</i> 11 (2002), S.&nbsp;54–55.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Siegbert A. Warwitz: <i>Wachsen im Wagnis. Vom Beitrag zur eigenen Entwicklung.</i> In: <i>Sache-Wort-Zahl</i> 93 (2008), S.&nbsp;25–37.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Meyer, Ulrich Dovermann, Siegfried Frech, Günther Gugel (Hrsg.): <i>Zivilcourage lernen. Analysen – Modelle – Arbeitshilfen.</i> 2. Auflage. Bundeszentrale für politische Bildung / Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Dick: <i>Mut – Über sich hinauswachsen.</i> Hans Huber Verlag, Bern 2010, ISBN 978-3-456-84835-8.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4127334-5">4127334-5</a></span> </div>
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